Ein Traum von Strandtaufe

„Sei mutig und entschlossen und verliere nie den Mut, denn ich bin bei dir, wohin du auch gehst.“
„Niemals werde ich dir meine Hilfe entziehen, nie dich im Stich lassen, was immer du tust “
„Mein Wunsch an dich: Werde, der du bist!“

Drei starke Sprüche für drei starke Kinder, für dreimal volles Leben mit Höhen und Tiefen, Schönem und Traurigem. Leben volle Breitseite – in jeder Hinsicht.

Im Juli haben wir unser drittes Kind taufen lassen, wieder am Strand, wieder in der Ostsee.
Warum eigentlich taufen und warum eigentlich glauben?
Weil wir es so sehen : jeder Erwachsene kann selbst für sich entscheiden, ob er den Glauben oder sogar den christlichen Glauben in seinem Leben braucht.
Als Kind selbst zum Glauben zu finden ist meiner Meinung nach sehr viel schwieriger, als sich später davon loszusagen.
Wir wollen unseren Kindern die Idee von etwas Höherem, von mehr als dem was man sehen und begreifen kann mitgeben. Etwas was einem Halt geben kann, wenn es keinen Halt mehr gibt.
Das muss natürlich nicht Gott sein, im Prinzip ist Gott nur der Stellvertreter für eine höhere Macht in mir selbst. Für den Glauben an mich, auch wenn es mal dunkel, finster und trostlos wird.
Ich glaube als Kind hilft die Vorstellung des Göttlichen, Übermenschlichen beim Entwickeln des eigenen starken Ichs, denn diese Vorstellung spendet aus kindlicher Sicht ungeheuer viel Geborgenheit und Sicherheit.
Deshalb sind unsere drei Kinder getauft. Deshalb haben sie alle Taufsprüche mit auf den Weg bekommen, die vor Kraft nur so strotzen. Damit sie sich selbst entfalten können, im Glauben an etwas Großes und sei es auch jetzt noch so klein….